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Die Rückenmuskulatur

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Die Rückenmuskulatur teilt sich in die oberflächliche Schicht, die hauptsächlich zur muskulären Unterstützung der Atmung (z.B: musculus serratus posterior) oder der Beweglichkeit der Schulter-Armregion (z.B: musculus latissimus dorsi (1), musculus trapezius (2) und musculus rhomboideus (3) dienen.
Ausschnitt der oberflächlichen Rückenmuskulatur

Die tieferen Schichten der Rückenmuskulatur werden als echte oder autochthone Rückenmuskeln bezeichnet, die in einem komplizierten Verbund von Muskelgruppen unter anderem auch Dorn- und Querfortsätze der Wirbel miteinander verbinden.
Das Zusammenspiel sämtlicher Muskelgruppen ermöglicht dann, den Rücken zu strecken, beugen, drehen oder seitwärts zu neigen.
Ein wichtiger Vertreter ist der musculus erector spinae (4), der Rückenstrecker, der sich aus mehreren Einzelmuskeln zusammensetzt und vom Becken bis zum Kopf erstreckt. In der Tiefe des Muskelaufbaus des Rückens lassen sich weitere Muskelsysteme unterscheiden:

  • Muskeln des spinalen Systems, die an den Dornfortsätzen der Wirbel ihren Ursprung und Ansatzpunkt haben, wie zum Beispiel der musculus spinalis (6)
  • Muskeln des transversospinalen Systems, die von den Querfortsätzen zu den Dornfortsätzen der Wirbel verlaufen. Typische Muskeln dieser Gruppe sind die musculi rotatores thoracis (8), die musculi multifidi (7) und die
  • Muskeln des intertransversalen System, welche die Querfortsätze der Wirbel untereinander verbinden (z.B: musculi intertransversarii (9).
Teile der tiefen, autochthonen Rückenmuskulatur. Teile der tiefen, autochthonen Rückenmuskulatur.